
IP69K ist nicht einfach „mehr IP65“. Es ist ein eigenes, in ISO 20653 genormtes Prüfverfahren, das ursprünglich für die Reinigung von Straßenfahrzeugen entwickelt wurde. Das Protokoll: ~14 bis 16 L/min Wasser bei 80 °C und 80 bis 100 bar, gesprüht aus einer Flachstrahldüse in 100 bis 150 mm Abstand, in den Winkeln 0°, 30°, 60° und 90° für jeweils 30 Sekunden. Wer das besteht, hat nachgewiesen, dass das Gehäuse eine Hochdruckreinigung (Washdown) mit heißem Wasser aus kurzer Distanz ohne Eindringen übersteht.
IP65 dagegen bedeutet „geschützt gegen Strahlwasser mit niedrigem Druck aus beliebiger Richtung“. Nützlich in der Fertigungshalle; kein Ersatz für IP69K, wenn das Reinigungsteam mit der Heißwasserlanze anrückt.
Ein Industrie-PC mit IP69K ist keine abgedichtete IP65-Box mit Aufkleber. Die konstruktiven Änderungen zeigen sich überall:
Ein Gerät kann IP67 tragen, ohne IP69K zu überstehen (kaltes Untertauchen ≠ Heißwasserstrahl). Fragen Sie bei Washdown-Spezifikationen gezielt nach IP69K, nicht nur nach „hoher Schutzart“.
Das IP69K-Sortiment von Avalue deckt zwei Wege in den Washdown-Bereich ab:
Kontaktieren Sie unser Team mit Ihrer Washdown-SOP, der gewünschten Bildschirmgröße und dem Montageprofil, und wir finden das passende Gehäuse und die richtige Edelstahlsorte.
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Marketingleiterin, TSL Automation Solutions
Sanjana berichtet über Trends in der Industrieautomation, Produkteinführungen und Technologiethemen für TSL Automation Solutions, einen Distributor für HMI, Panel-PCs und Embedded-Computing-Systeme mit Sitz in Mumbai, der Hersteller in ganz Indien und weltweit beliefert.
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