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SCADA-Hardware richtig auswählen: Worauf es bei einer SCADA-Workstation ankommt

TSL Automation Solutions 6. August 2024 Aktualisiert am 18.05.2026
SCADA-Workstation Hardware-Auswahlhilfe, TSL Automation Solutions
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Inhaltsverzeichnis

SCADA-Arbeitsplatz vs. SCADA-Server

Ein SCADA-Server erfasst Daten von SPSen, führt die SCADA-Anwendungs-Engine aus, hostet die Historian-Datenbank und stellt Dienste für mehrere Clients bereit. Er benötigt mehr CPU-Leistung, mehr RAM und schnellen Massenspeicher. Ein SCADA-Bedienarbeitsplatz (oder Client) führt die grafische HMI-Oberfläche aus, zeigt Trends an und verarbeitet Bedieneralarme: Er braucht ein gutes Display, eine zuverlässige GPU und kurze Reaktionszeiten statt reiner Serverleistung.

Hardwarespezifikation für SCADA-Server

  • Prozessor: Intel Core i7 oder Xeon (bei hohen Tag-Zahlen >10.000)
  • RAM: 16 bis 32 GB (Ignition empfiehlt mindestens 16 GB für Produktionsserver)
  • Massenspeicher: 512 GB NVMe-SSD (Betriebssystem + SCADA-Anwendung) + 2 TB SSD (Historian-Daten); RAID-1-Spiegelung zum Schutz der Daten
  • Netzwerk: Dual GbE, ein Port für das OT-Netzwerk (SPSen), einer für das IT-/Unternehmensnetzwerk
  • Betriebssystem: Windows 10 IoT Enterprise oder Windows Server 2022 LTSC

Spezifikation für SCADA-Bedienplätze

  • Prozessor: Intel Core i5 (ausreichend für die meisten Client-Anwendungen)
  • RAM: 8 bis 16 GB
  • Display: 21,5- oder 24-Zoll-Industriemonitor, mindestens 1920×1080; zwei Bildschirme für größere Prozessübersichten
  • Touch: optionaler PCAP-Touch für den Bedienkomfort
  • Formfaktor: Panel-PC (mit integriertem Display) oder Box-PC + externer Monitor

Entscheidende Zuverlässigkeitsmerkmale

  • Lüfterloses Design (unempfindlich gegen Staub und Vibrationen)
  • Erweiterter Betriebstemperaturbereich (mindestens 0 °C bis 60 °C)
  • Industrie-SSD (ausgelegt für Schreiblasten im 24/7-Betrieb)
  • TPM 2.0 für BitLocker-Verschlüsselung
  • Watchdog-Timer zur automatischen Wiederherstellung bei Betriebssystem-Hängern

Häufig gestellte Fragen

Ein SCADA-System benötigt: einen SCADA-Server (Industrie-PC mit ausreichend RAM, schnellem NVMe-Speicher und redundanten LAN-Ports), Bedienerarbeitsplätze (Panel-PCs oder Industriemonitore mit PCs für die Interaktion der Bediener in der Leitwarte), einen Historian-Server (Industrie-PC oder NAS mit großem Speicher für Langzeitdaten), Netzwerkinfrastruktur (Industrial-Ethernet-Switches mit VLAN-Unterstützung) und Kommunikationsschnittstellen zu SPS und RTUs (OPC UA-Server, Modbus TCP, PROFINET).
Der RAM-Bedarf von SCADA-Servern hängt von der Tag-Anzahl und der Historian-Konfiguration ab: unter 5.000 Tags mindestens 8GB, empfohlen 16GB; 5.000 bis 50.000 Tags 16 bis 32GB; über 50.000 Tags 32 bis 64GB. Historian-Datenbanken mit hochfrequenter Protokollierung (100ms-Abtastraten bei vielen Tags) benötigen mehr RAM für die Pufferung. Planen Sie stets 50% Reserve über Ihrer aktuellen Tag-Anzahl für zukünftige Erweiterungen ein.
Der Historian-Speicher eines SCADA-Systems erfordert hohe Zuverlässigkeit und ausreichende Kapazität: Verwenden Sie industrietaugliche NVMe-SSDs für Betriebssystem und Anwendung sowie SATA-SSDs mit hoher Kapazität oder SAS-Laufwerke (im RAID 1 oder 5) für die Historian-Datenbank. Berechnen Sie den Historian-Speicherbedarf: Ein System mit 10.000 Tags bei 1-Sekunden-Auflösung erzeugt je nach Komprimierung etwa 100 bis 500 GB pro Jahr. Dimensionieren Sie für mindestens 3 bis 5 Jahre lokale Speicherung mit Cloud-Archivierung für die Langzeitablage.
Für kritische Prozesse (kontinuierliche Fertigung, Energieerzeugung, Wasseraufbereitung) wird eine SCADA-Server-Redundanz dringend empfohlen, mit automatischem Failover zwischen Primär- und Standby-Server in unter 30 Sekunden. Redundanz wird durch dedizierte SCADA-Software-Redundanz (Ignition Redundancy, WinCC Redundancy) in Kombination mit Hardware-Redundanz (zwei Server, redundante Netzteile, zwei LAN-Pfade) erreicht. Für weniger kritische Batch- oder diskrete Fertigung kann eine Einzelserver-Architektur mit regelmäßigen Backups ausreichend sein.
Ja. TSL Automation Solutions liefert Avalue Industrie-PCs, Panel-PCs und Server, die sich für SCADA-Host-, Historian- und Bedienerarbeitsplatz-Anwendungen in indischen Fertigungs- und Versorgungsprojekten eignen. Wir beraten Sie bei der Hardwareauswahl auf Basis Ihrer Tag-Anzahl, SCADA-Software und Redundanzanforderungen. Kontaktieren Sie unser Team in Mumbai.
Schlagwörter: SCADA-Hardware auswählen Spezifikation SCADA-Workstation Industrie-PC für SCADA SCADA-Serverhardware Indien SCADA-Panel-PC SCADA-Bedienstation
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TSL Automation Solutions

Marketingleiterin, TSL Automation Solutions

Sanjana berichtet über Trends in der Industrieautomation, Produkteinführungen und Technologiethemen für TSL Automation Solutions, einen Distributor für HMI, Panel-PCs und Embedded-Computing-Systeme mit Sitz in Mumbai, der Hersteller in ganz Indien und weltweit beliefert.

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